Heizungswasser

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Ihr Profi für Heizwasseraufbereitung
aus Mils bei Innsbruck in Tirol

Damit Ihr Heizungssystem jederzeit optimal arbeitet, ist es wesentlich, effektiv Korrosion zu vermeiden: Wasser – dank seiner Kompaktheit und sehr hohen Wärmekapazität eignet es sich als optimaler Wärmeträger und findet als solcher bei Heizungen bevorzugt Verwendung – interagiert mit den weiteren Werkstoffen, Materialen bzw. Elementen der Heizung. Wir erklären Ihnen, um welche Phänomene es sich dabei handelt und worauf Sie unbedingt achten sollten.


Für Arbeiten, die in das Installationsgewebe fallen, arbeiten wir mit dem Installateur Ihres Vertrauens, oder unseren Partnerfirmen zusammen.

Problemzone verschlammtes Heizungswasser

Dank behandeltem Heizungswasser werden die Funktionssicherheit sowie der Wirkungsgrad optimiert. Die moderne Anlagentechnik setzt dabei auf diffusionsdichte Leichtmetalllegierungen aus Aluminium, Magnesium oder Silizium. Beachtet werden müssen in dieser Hinsicht auf jeden Fall die sehr unterschiedlichen Wasserqualitäten von extrem hart bis extrem weich oder von salzarm bis salzhaltig. Zudem ist die Heizfläche in einem Kessel extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, was insgesamt zu einer hohen Belagsbildung der betreffenden Flamm- und Rauchgasrohre zur Folge hat. Eine Konsequenz davon sind eklatante Verluste des Wirkungsgrades. Abhilfe schafft das fachgerechte Spülen der Heizungsleitungen durch einen Fachbetrieb.

In Sachen Brennwerttechnologie gilt es, die jeweils vorliegende Wasserqualität zu berücksichtigen, um Folgeprobleme wie einem verschlossenen Wärmetauscher, klemmenden Ventilen oder den Totalausfall einer Anlage zu vermeiden.

Bei den beliebten und immer weiter verbreiteten Fußbodenheizungen kommen häufig Kunststoffrohre zum Einsatz. Hier lauert die Gefahr des sogenannten Biofoulings, das heißt ein Biofilm bildet sich aufgrund der Einnistung von Bakterien und der Entstehung von Algen oder Plizen, die in den unvermeidlichen Kunststoffporen bei Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius perfekte Lebensbedingungen vorfinden und im schlimmsten Fall Rohrleitungen bis zur Zerstörung verschließen können. Biofilme sind besonders hartnäckig, die Minimierung bzw. Beseitigung erfolgt anhand individueller Behandlungsverfahren, die der Bereich „Heizung spülen“ zur Verfügung stellt. Ähnliches gilt auch für sogenannte Wandflächenheizungen.

Heizung spülen – die effektive Erste Hilfe bei vielen Problemen

Beachten Sie immer die Optik und den Geruch des Heizungswassers, die oft wertvolle Hinweise auf bereits vorliegende Verschlammungen und dergleichen geben. Anschließend empfehlen wir eine fachspezifische Analyse, um genaue Aussagen treffen zu können und um anschließend mit dem professionell durchgeführten Spülen der Heizung die optimale Funktionalität des Systems wiederzustellen.

Die tatsächliche Wasserhärte hängt von der Menge der gelösten Kalzium- und Magnesiumsalze im Wasser ab. Gemessen werden dabei die positiv geladenen Ionen. Bei der sogenannten, viel zitierten temporären Härte handelt es sich um die Kalkhaltigkeit des Wassers. Sie wird – im Gegensatz zur sogenannten dauerhaften Härte durch Chlorid, Sulfat etc. – nicht mittels einer Hitzeeinwirkung entfernt. Dadurch bilden sich häufig Verkrustungen in Heizkesseln („Kesselsteinbildung").

Um nun eine Korrosion, also den Verfall von Werkstoffen, wirksam entgegentreten zu können, hat sich im Heizungsbau der überwiegende Einsatz von metallischen Werkstoffen sowie von Kunststoff bewährt, die allerdings im Laufe der Zeit ebenfalls von Korrosion betroffen sind, was in regelmäßigen Abständen das Spülen der Heizung erforderlich macht. In dieser Hinsicht spielt auch der jeweilige pH-Wert eine ausschlaggebende Rolle. Jene Bauteile eines Heizungssystems, die mit Wasser in Berührung kommen, sollten dabei idealerweise einem pH-Wert im Bereich von zirka 8,5 bis 10,5 ausgesetzt sein. Bei Aluminium liegt der optimale pH-Wert des Wassers hingegen bei 6,5 bis 7,5, mit entsprechender Legierung bei 9,5.

Bei modernen Heizungsanlagen handelt es sich meist um sogenannte Mischinstallationen, die aus zahlreichen unterschiedlichen Materialien bestehen, was unter anderem vielschichtige Probleme zur Folge haben kann, da beispielsweise verschiedenste Metalle miteinander sowie mit Sauerstoff und Wasser in Kontakt stehen. Eine elektrische Isolierung einzelner Bauteile kann effektiv Abhilfe schaffen.

Unser Heizungswasserlexikon oder: Das kleine Heizungs-Einmaleins